Der Civic.Score ist ein Bewertungsansatz, der sich konsequent auf bürgerrelevante Endpunkte konzentriert – also auf messbare Ergebnisse, die Menschen direkt in ihrem Alltag betreffen. Statt wirtschaftliche Ressourcen, Staatsausgaben oder institutionelle Strukturen zu bewerten, misst der Civic.Score vor allem, was am Ende tatsächlich bei den Bürgern ankommt: etwa gesunde Lebensjahre, reale Armutsbetroffenheit, Altersabsicherung, gesellschaftliche Spaltung, Sicherheitsergebnisse oder die tatsächliche Zufriedenheit mit politischem Handeln.
Damit unterscheidet sich der Ansatz von vielen bestehenden internationalen Indizes, die oft Zwischenfaktoren oder sogenannte Surrogatindikatoren verwenden. Der Civic.Score versucht stattdessen, staatliche Leistungsfähigkeit über konkrete Lebens- und Gesellschaftsergebnisse zu bewerten, nicht über politische Programme, wirtschaftliche Größe oder institutionelle Kennzahlen. Ziel ist es, staatliche Wirkung aus der Perspektive der Bürgerrealität sichtbar zu machen.


















